Die Strahlkraft des Hugo Chávez schwindet

Kein Andrang vor den Knochen des Comandante, dafür lange Schlangen vor dem Supermarkt gleich daneben. Nur wenige VenezolanerInnen verteidigen das Vermächtnis ihres Vorbilds.

Präsident und Parlament pokern um die Macht

Venezuela versinkt im Wirtschaftschaos, Schwarzmarkt und Schmuggel blühen – aber niemand präsentiert ein Konzept, wie dem abzuhelfen wäre.

Regierung mit Wasserschaden

Die Hälfte der Bevölkerung Irlands wehrt sich gegen die neuen Wassergebühren. Vom viel gepriesenen Aufschwung des Landes profitieren vor allem die Reichen. Noch ist unklar, ob sich aus den breiten Protesten auch eine politische Bewegung entwickelt.

Entwicklung auf eigene Faust

Auch wenn es in Kuba Knospen des Kapitalismus gibt – mit den sich bessernden Beziehungen zu den Vereinigten Staaten haben sie herzlich wenig zu tun. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist noch lange nicht normalisiert.

«Wir haben eure Spiele durchschaut!»

Tausende Teepflückerinnen legten im Bundesstaat Kerala eine ganze Stadt lahm. Der Protest richtete sich gegen eine frühere genossenschaftliche Modellfirma und gegen die Gewerkschaften – und er wird in anderen Branchen kopiert.

Offene Türen für indonesische Kohlebarone

Jahrelang hat die Schweizer Grossbank Credit Suisse trotz Warnungen von UmweltschützerInnen die Kohleförderung in Indonesien mit Krediten finanziert. Nun steht sie dort vor einem Scherbenhaufen.

«Wir sind Teil des Problems»

Der britische Klimaforscher Kevin Anderson begrüsst zwar die hehren Ziele des neuen Klimaabkommens von Paris. Aber ohne radikale Massnahmen seien diese nicht zu erreichen.

Der Schweizer Finanzplatz macht zu wenig

Grosse Finanzinvestoren müssen zunehmend erklären, weshalb sie weiterhin riesige Kapitalmengen in klimaschädigende Öl-, Gas- und Kohlegeschäfte stecken. Auch in der Schweiz steigt der Druck. Beim Ausstieg könnte die Bundespensionskasse Publica eine Pionierrolle übernehmen.

Von keiner Hoffnung zu ein wenig Hoffnung

Im Norden Sri Lankas sind die Wunden des jahrzehntelangen Bürgerkriegs noch nicht verheilt. Doch die Bedingungen für einen Wandel waren lange nicht mehr so gut wie heute.

«Mein Ziel ist London»

Sie kommen mit der Hoffnung auf Bildung und Wohlstand und landen oft in der Illegalität. Das Schicksal der jugendlichen MigrantInnen ist ein europäisches Versagen. Eine Reise nach Sizilien und Rom.

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