Im Land der Gespenster

Tausende von Flüchtlingen überquerten letztes Jahr die Grenze nach Ungarn. Jetzt hält ein gleissender Zaun die Menschen fern. Aber auf den menschenleeren Bildern vom Zaun sind sie als Phantome immer noch gegenwärtig.

Die Strahlkraft des Hugo Chávez schwindet

Kein Andrang vor den Knochen des Comandante, dafür lange Schlangen vor dem Supermarkt gleich daneben. Nur wenige VenezolanerInnen verteidigen das Vermächtnis ihres Vorbilds.

Der Umbruch kam auf leisen Sohlen

In den letzten 25 Jahren hat sich die Schule stark verändert. Viele LehrerInnen kritisieren neue Hierarchien, fehlende Mitsprache und überbordende Bürokratie. Wie ist es dazu gekommen? Und was lässt sich dagegen tun?

Präsident und Parlament pokern um die Macht

Venezuela versinkt im Wirtschaftschaos, Schwarzmarkt und Schmuggel blühen – aber niemand präsentiert ein Konzept, wie dem abzuhelfen wäre.

Regierung mit Wasserschaden

Die Hälfte der Bevölkerung Irlands wehrt sich gegen die neuen Wassergebühren. Vom viel gepriesenen Aufschwung des Landes profitieren vor allem die Reichen. Noch ist unklar, ob sich aus den breiten Protesten auch eine politische Bewegung entwickelt.

Entwicklung auf eigene Faust

Auch wenn es in Kuba Knospen des Kapitalismus gibt – mit den sich bessernden Beziehungen zu den Vereinigten Staaten haben sie herzlich wenig zu tun. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist noch lange nicht normalisiert.

«Wir haben eure Spiele durchschaut!»

Tausende Teepflückerinnen legten im Bundesstaat Kerala eine ganze Stadt lahm. Der Protest richtete sich gegen eine frühere genossenschaftliche Modellfirma und gegen die Gewerkschaften – und er wird in anderen Branchen kopiert.

Offene Türen für indonesische Kohlebarone

Jahrelang hat die Schweizer Grossbank Credit Suisse trotz Warnungen von UmweltschützerInnen die Kohleförderung in Indonesien mit Krediten finanziert. Nun steht sie dort vor einem Scherbenhaufen.

«Wir sind Teil des Problems»

Der britische Klimaforscher Kevin Anderson begrüsst zwar die hehren Ziele des neuen Klimaabkommens von Paris. Aber ohne radikale Massnahmen seien diese nicht zu erreichen.

Der Schweizer Finanzplatz macht zu wenig

Grosse Finanzinvestoren müssen zunehmend erklären, weshalb sie weiterhin riesige Kapitalmengen in klimaschädigende Öl-, Gas- und Kohlegeschäfte stecken. Auch in der Schweiz steigt der Druck. Beim Ausstieg könnte die Bundespensionskasse Publica eine Pionierrolle übernehmen.

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