Rebellische Stadt

Jenseits der Selbstinszenierung von Autonomen zeichnete die Proteste eine ungeahnte Lebendigkeit aus. Was die Linke daraus lernen kann.

«Ein Betonraumschiff»

Für Schorsch Kamerun, den Sänger der Goldenen Zitronen, war die Austragung des G20-Gipfels in Hamburg ein arroganter Entscheid. Er fordert aber auch eine stärkere Beschäftigung mit der Mystik der Gewalt.

Das Festival der Exekutivgewalt

Die Kritik an den Ausschreitungen greift zu kurz: Am Gipfel in Hamburg wie an der Niederschlagung der Proteste bestimmte die Macht über das Recht.

Grüsse aus Hamburg

Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg der G20-Gipfel statt, an dem die mächtigsten StaatschefInnen der Welt ihre «vernetzte Welt gestalten» wollen. Mit der Zusammenkunft von Donald Trump, Wladimir Putin oder Recep Tayyip Erdogan ist der Gipfel auch ein Gipfeltreffen der Autokraten. In Hamburg werden 100 000 DemonstrantInnen erwartet, die zu einem Gegengipfel und Protesten laden. Die WOZ berichtet ab Dienstag, dem 4. Juli, an dieser Stelle in einem Blog über die Ereignisse: aus dem Sonderzug nach Hamburg, von den Demonstrationen sowie vom G20-Gipfel selbst.

Aufbruch und Resignation

Die Eltern setzten linke Politik mit dem Sowjetstaat gleich, doch eine jüngere Generation entdeckt in Russland das emanzipative Denken neu. Zu Besuch bei einer fragmentierten Bewegung.

Tödliche Mauern, schon jetzt

Immer höhere Grenzbefestigungen, ständige Überwachung und Menschenjagd der Border Patrol: Die Militarisierung des US-Grenzgebiets zu Mexiko ist nicht erst seit der Machtübernahme durch Donald Trump und seiner Mauerdiskussion in vollem Gang. Eine Reise durch die Wüste Arizonas.

Vom Recht auf das eigene Recht

Die Mayavölker wollen ihre traditionelle Art der Rechtsprechung in der Verfassung verankert wissen. Die Elite des Landes läuft dagegen mit Schmutzpropaganda Sturm.

Die Stadt der Sünde im Schatten der Mauer

Tijuana im äussersten Nordwesten von Mexiko lebt von der Grenze zu den USA und hasst sie zugleich. Von Menschen, die auf die andere Seite wollen, und solchen, die unter Zwang zurückgeschickt wurden.

Ein neuer panafrikanischer Anlauf

Der Aktionstag «Africans Rising» am 25. Mai soll den Beginn einer neuen Bewegung markieren, die Kämpfe auf dem ganzen Kontinent miteinander verbindet – und damit eine alte Idee mit neuem Leben füllt.

«Wir sitzen in der Tinte»

In Izmir, der multikulturellen Grossstadt, war die Opposition gegen die Verfassungsreform besonders gross. Die Erdogan-GegnerInnen haben zwar Angst vor persönlichen Konsequenzen, aber zeigen sich dennoch kämpferisch.

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