«Welches Land wollen wir?»

Auf riesigen Flächen wird in Argentinien Soja angebaut – ein Grossteil besteht aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Doch der nationale Widerstand gegen den Anbau kommt nicht vom Fleck. Ein Aktivist der ersten Stunde erklärt, wieso.

«Unser Brot, unser Gold, Ehre und Pflicht»

Bei der Baumwollernte in Usbekistan werden jedes Jahr Millionen Menschen zur Arbeit gezwungen. Früher waren es Schulkinder, jetzt sind es Lehrerinnen, Ärzte und Krankenschwestern.

«Das Schlimmste kommt erst noch»

Die britische Regierung spart, und die Kommunen kämpfen ums Überleben. In manchen Städten haben die Kürzungen längst die Schmerzgrenze überschritten. Beispielsweise in Liverpool.

«Die Insekten sterben massenhaft aus»

Seit das Bienensterben grassiert, beschäftigt sich der Bienenneurobiologe Randolf Menzel intensiv mit den Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln. Er erzählt, weshalb diese für die Insekten gefährlich sind und wie die Agrochemie die Forschung beeinflusst.

Der grausame Tod des Pedro Rodríguez Tomá

Im Städtchen San Juan Cotzal wurde ein Polizist öffentlich mit Benzin übergossen und verbrannt. Die Täter: die heute als Bürgerwehr organisierten Todesschwadronen des Bürgerkriegs. In keinem anderen Land werden so viele Menschen gelyncht wie in Guatemala.

Ein wenig Optimismus trotz viel Terrorismus

Noch ist der islamistische Fundamentalismus in Somalia allgegenwärtig. Doch die jüngsten Entwicklungen eröffnen neue Wege hin zu Versöhnung und Demokratie.

Eine Stadt macht Bankrott

Verzichten, kürzen, sparen, noch lange nachdem es schon wehtut: Die kalifornische Stadt Stockton hat Ende Juni den Konkurs erklärt. Nun versucht sie, die Probleme mit Lohn- und Pensionskürzungen der Stadtangestellten zu lösen – und hofft auf die Mitarbeit von Freiwilligen.

Für hundert Franken Schokolade

Bisher führt der Bioanbau in Bolivien ein Nischendasein: Die Zahl der biologisch wirtschaftenden ProduzentInnen ist überschaubar, der Markt noch klein. Das könnte sich nun ändern.

Kompromisslos ins Innere

Österreich: ein Filmland? Ja. Seit einem Jahrzehnt hat sich ein neuer AutorInnenfilm entwickelt, der nicht vor menschlichen Abgründen zurückschreckt. Die WOZ sprach mit Regisseur Ulrich Seidl und anderen ProtagonistInnen.

Wo nur die Alten noch hoffen

Manches deutet darauf hin, dass in den lang andauernden Konflikt zwischen der Regierung in Ankara und der kurdischen Bevölkerung im Südosten der Türkei endlich Bewegung kommen könnte. Aber wie leben die Menschen dort? Und warum sind die Alten optimistischer als die Jungen?

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