Eine Krabbelstube in der Bankfiliale

Was unternimmt man gegen eine Regierung, die partout den Sozialstaat gegen die Wand klatschen will? 
Man lässt sich was Neues einfallen. Und vergisst die Vergangenheit nicht.

Der rasende Botschafter des Sandinismus

Der Unternehmer Eduardo Kühl wurde 1979 durch 
einen Zufall das erste öffentliche Gesicht des revolutionären 
Nicaragua in Europa. Seine Geschichte zeigt viel 
vom Auf und Ab des Landes, in dem am nächsten 
Wochenende Präsident Daniel Ortega wiedergewählt 
wird, obwohl dies gar nicht möglich sein sollte.

Ein islamischer Staat Libyen

Nur wenige Tage nach Kriegsende organisieren sich die ersten Parteien, um sich auf die Wahl zu einer verfassunggebenden
Versammlung vorzubereiten. Sicher ist nur: Das politische System Libyens wird sich wieder stärker am Islam orientieren.

Ein Korn für viele Geschäfte

In den USA ist der Anbau von Mais derzeit lukrativ. Immer mehr Mais wird zur Treibstoffproduktion verwendet und an Schweine verfüttert. Mit Mais wird aber auch an der Börse spekuliert. Gleichzeitig ist Mais das wichtigste Grundnahrungsmittel für rund 900 Millionen Menschen. Ein Besuch bei einigen Schauplätzen des Maisbooms.

Der faire Kaffee mit der feinen Note

650 nicaraguanische KaffeebäuerInnen haben sich im Kooperativenverband Soppexcca zusammengeschlossen. Viele von ihnen mussten vor zehn Jahren noch betteln gehen. Heute haben sie ein sicheres Auskommen – auch wegen Fair-Trade-Verträgen.

«Alles andere ist Politik ...»

Unter Kulturschaffenden aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens findet zwanzig Jahre nach dem Bürgerkrieg ein reger Austausch statt. Drei der bedeutendsten literarischen Stimmen aus der Region sprachen mit der WOZ über Krieg, Geschichte, Identität und den Nutzen der Literatur.

Seit drei Monaten besetzt

Die Forderungen der chilenischen StudentInnen nach einem allen zugänglichen Bildungssystem treffen auf grossen politischen Widerstand. Sie rütteln damit an den Grundfesten von Chiles neoliberalem Wirtschaftssystem.

Hungern im Yuppie-Mekka

Die Zahl der US-AmerikanerInnen, die sich nicht genügend zu essen leisten können, ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Allein im Grossraum Chicago stehen rund 600 Suppenküchen und Lebensmittelverteilstellen im Kampf gegen den Hunger.

Ein gemeinsamer Feind vereint

Der Nationale Übergangsrat in Libyen bemüht sich, möglichst viele Fraktionen beim Aufbau des neuen Staates einzubinden. Doch solange Gaddafi nicht gefasst ist, geht es kaum voran.

Lieber gut leben als grosse Maschinen kaufen

Im österreichischen Krems trafen sich über 400 Menschen, um über eine andere Agrar- und Ernährungspolitik zu diskutieren. Was bedeutet Ernährungssouveränität, konkret und lokal? Die WOZ hat AktivistInnen befragt und eine Bauernfamilie besucht, die eigene Wege geht.

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