Nach Flopenhagen jetzt Kann-cún?

Seit der gescheiterten Klimakonferenz von Kopenhagen hat sich die Klimadiplomatie gewandelt: Europa kämpft um seinen Einfluss, die Schwellenländer nutzen das Thema für Geopolitik, die USA sehen zu. Kleine Fortschritte sind in Cancún trotzdem möglich.

Ohne den Staat gehts am besten

Elf Monate nach dem Erdbeben, bei dem vermutlich 300 000 Menschen starben, hat die haitianische Regierung noch nicht mit dem Wiederaufbau begonnen. Vorwärts geht es nur dort, wo sich die Menschen selbst organisieren.

Klimawandel? No problem!

Nach dem College war Fred Moore noch Demokrat, doch nachdem er anfing zu arbeiten, hat er sich «über die hohen Steuern genervt» und ist zu den Republikanern übergeschwenkt. So wie er denken viele, nicht nur in Ohio. Vom Umweltschutz will schon gar niemand reden. In den ­Parlamentswahlen hat Barack Obama den populistischen ­Sprüchen der ­Republikaner wenig entgegenzusetzen.

Für viele noch immer Feindesland

Die internationale Gemeinschaft fürchtet eine Abspaltung der Republika Srpska und ein Wiederaufflammen der ethnischen Gewalt. Doch die Bevölkerung hofft bei den Wahlen am Wochenende auf Fortschritte in der ­Verfassungsreform, auf mehr Gleichberechtigung der Frauen und auf ein Ende der politischen Blockade.

Ein Bankraub und seine Folgen

Vor zwei Jahren brachen in Island die Banken zusammen, der Staat ging faktisch bankrott. Was heisst das für die gewöhnlichen Leute? Wie lebt es sich heute in Island? Es erzählen ein Feuerwehrmann, eine Architektin und ein Designer, die fast alles verloren haben, eine politische Demonstrantin sowie ein Bauernpaar und eine Managerin, die knapp davongekommen sind.

Republik der Verbrecher

Drei ehemalige hohe Regierungsfunktionäre, darunter ein guatemaltekisch-schweizerischer Doppelbürger, flogen vor kurzem als Drogenmafiachefs auf. Politik, Justiz und Armee sind vom organisierten Verbrechen unterwandert.

Der Kampf ums heilige Becken

Während Israels Regierung derzeit in Washington einmal mehr mit den Palästinensern über Frieden redet, treibt sie vor allem im besetzten Ostjerusalem den Siedlungsbau ungehindert voran. Die WOZ hat sich vor Ort umgesehen und unter anderem jenen Mann getroffen, der die israelische Mauer gebaut hat, die sich durchs Westjordanland zieht.

Und alle lächeln sie

Gunnison ist ein ruhiges Städtchen in den Bergen von Colorado. Ausser an den drei Tagen im Juli, wenn die Cattlemen’s Days das Rodeofieber ausbrechen lassen. Ein Besuch und einige Gespräche.

Asyl für den Gnom

Eine Skulptur des Bildhauers Peter Lenk sorgt in Konstanz für Aufregung. Jetzt machte das nackte «Päpstlein» eine Österreich-Tournee.

Für den Preis eines Huhns

Wie 33 haitianische Kinder von ihren Eltern an 11 Baptisten aus den USA übergeben wurden. Wie deren Versuch, in den Adoptionshandel einzusteigen, jedoch scheiterte. Und wie die Geschichte weiterging.

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