Die Menschenhalden von Sevilla

So nüchtern, so kalkuliert und so arrogant sind selten Vororte aus dem Boden gestampft worden wie die Quartiere im Süden der andalusischen Hauptstadt. Und doch gibt es Menschen, die nicht wegziehen wollen.

Vom Stollen zur Grube

Die selbstverwaltete Zeche Tower Colliery steht vor dem Aus, die Vorräte sind erschöpft. Nun planen die Kumpel neue Projekte - und retten den Klimakiller Kohle.

Händeschütteln unterm Tisch

Weshalb will die türkische Armee im Nordirak einmarschieren? Es kann kaum wegen der RebellInnen der kurdischen Arbeiterpartei PKK sein. Es geht auch um den Status der Erdölstadt Kirkuk.

Das Ende der «grossen Solidarität»

Sie strömten zu Millionen in die chinesische Hauptstadt und suchen hier ihr Glück oder zumindest ein bescheidenes Einkommen. Aber im «sozialistischen» Staat haben die WanderarbeiterInnen keine Rechte.

Wen stört das lecke Fass?

Schweden hat zwar beschlossen, aus der Atomkraft auszusteigen - doch noch laufen zehn Reaktoren, und das vorliegende Endlagerkonzept wird bereits als veraltet kritisiert. Ein Augenschein vor Ort.

Kanaken, alte KämpferInnen, Schwimmbadverbote

Mitten in der deutschen Hauptstadt treffen freiwillige und unfreiwillige AussenseiterInnen aufeinander. Diese Mischung schuf ein buntes Quartier. Und immer wieder Spannungen.

Ein Blairist der späten Stunde

An ihrem Parteitag von diesem Wochenende entscheiden die Tories, wie weit nach rechts die Partei rutschen will. Und ob sie ihren jungen Vorsitzenden demontieren.

Die StreikexpertInnen

Am Gewerkschaftskongress, der bis Donnerstag andauert, wurde viel von einer neuen Militanz geredet. Aber nur eine Gewerkschaft zeigt, wie man kämpfen kann - und Mitglieder gewinnt.

Der Latrinenmann, der DJ und das Wir-Gefühl

Laut einer Zählung der Uno gibt es in der kenianischen Hauptstadt 168 Elendsquartiere - nirgendwo sonst in Afrika wohnen so viele Menschen in Slums. Aber nicht alle, die in Nairobis grösstem Slum Kibera leben, wollen dort einfach weg.

Müllhalde des Grauens

Lange wurde das Polizeiarchiv von der Regierung geheim gehalten. Jetzt werden Millionen von Akten gesäubert, geordnet, gescannt und aufbereitet - zumindest bis zu den Wahlen vom 9. September.

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