Vom Recht auf das eigene Recht

Die Mayavölker wollen ihre traditionelle Art der Rechtsprechung in der Verfassung verankert wissen. Die Elite des Landes läuft dagegen mit Schmutzpropaganda Sturm.

Ein neuer panafrikanischer Anlauf

Der Aktionstag «Africans Rising» am 25. Mai soll den Beginn einer neuen Bewegung markieren, die Kämpfe auf dem ganzen Kontinent miteinander verbindet – und damit eine alte Idee mit neuem Leben füllt.

«Wir sitzen in der Tinte»

In Izmir, der multikulturellen Grossstadt, war die Opposition gegen die Verfassungsreform besonders gross. Die Erdogan-GegnerInnen haben zwar Angst vor persönlichen Konsequenzen, aber zeigen sich dennoch kämpferisch.

Saatgut ohne Monsanto

Am Dienstag wurde in Den Haag das Gutachten des Monsanto-Tribunals präsentiert. Die Regierung El Salvadors hat bereits vorgemacht, wie die Ernährungssicherheit unabhängig von der Agroindustrie erhöht werden kann.

«Wir wollen weder befehlen noch gehorchen»

Seit zehn Jahren verhindern BesetzerInnen den Bau eines zweiten Flughafens in der Nähe von Nantes. Auf dem Gelände betreiben nun Bäuerinnen und Aktivisten Landwirtschaft. Zu Besuch in einer selbstverwalteten Zone.

Eine Stadt probt das Rätesystem

Im nordsyrischen Manbidsch könnte es den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gelingen, eine gemeinsame basisdemokratische Verwaltung aufzubauen.

Ein Bulldozer und immer noch mehr Bomben

Die Rückeroberung der irakischen Millionenstadt Mosul aus der Macht des IS stockt. Nun hat die Koalition mit einem Strategiewechsel angefangen, die eigenen Soldaten besser zu schützen – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung. Ein Bericht von der Front.

Ein Kämpfer gegen den Gotteswahn

Andres Zaugg hat vor sechs Jahren in Solothurn die St.-Ursen-Kathedrale in Brand gesetzt. Das Gericht attestierte ihm, dass er niemanden gefährden wollte. Trotzdem wäre er fast für sehr lange Zeit verwahrt worden. Seit fünf Monaten ist Zaugg wieder frei. Wer ist der Mann: ein Psychopath? Ein Prophet? Ein Autist?

Hoffen auf die nächste Generation

Unter dem neuen Präsidenten Rodrigo Duterte sind auf den Philippinen 7000 Menschen im «Krieg gegen Drogen» getötet worden. Ein paar Gespräche im alltäglichen Ausnahmezustand.

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