Noch zu jung für die Macht

Ein neues Wahlrecht wird die bisher starre politische Landschaft Chiles aufmischen. Die neu formierte Linke muss diese Chance aber erst noch nutzen.

Das Labor der US-Linken

Korruption, Umweltbelastung, Armut und Kriminalität: Das kalifornische Richmond war lange Zeit die Schmuddelecke im Grossraum San Francisco und wurde vom Ölgiganten Chevron beherrscht. Doch seit vor ein paar Jahren ein links-grünes Bündnis die Macht im Stadtrat übernommen hat, ist es die aufmüpfigste Stadt der USA.

Nie wieder ins Gefängnis

Nach siebzehn Monaten Haft in Zürich kommt die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi überraschend frei. Die WOZ hat den kleinen Ort im Baskenland besucht, in dem die Leidensgeschichte der Aktivistin vor beinahe zwei Jahrzehnten begann.

Vergessen an der Peripherie Europas

In Harmanli ist das grösste Flüchtlingszentrum Bulgariens. Weit über tausend Menschen harren hier unter widrigsten Bedingungen aus. Ihre Hoffnung auf eine legale Weiterreise ist gering.

Eine kurze Anleitung zur Digitalen Selbstverteidigung

Am 1. September 2017 tritt in der Schweiz das neue Nachrichtendienstgesetz in Kraft. Der Staat erhält damit massiv mehr Kompetenzen, um BürgerInnen zu überwachen und Daten zu sammeln. Auch Konzerne dringen immer weiter in unsere Privatsphäre vor. Der Ratgeber soll WOZ-LeserInnen weiter für das Thema Datenschutz sensibilisieren und ihnen gleichzeitig ein Instrument zur Hand geben, um die Privatsphäre im Internet mit einfachen Mitteln zu schützen.

Tränengas gegen die «Post»

Sambias meistbeachtete kritische Zeitung wurde vor einem Jahr geschlossen. Ihr Schicksal steht für den Zustand einer eigentlich als stabil geltenden Demokratie.

Der gute Pate von Palermo

Vom morbiden Mafianest zur italienischen Kulturhauptstadt: Laut ihrem Bürgermeister verdankt die sizilianische Metropole ihre Renaissance den Flüchtlingen. Unterwegs im Epizentrum des Wandels.

Eine Metropole versinkt im Boden

Seit 500 Jahren wird Mexiko-Stadt entwässert. Mit dem Klimawandel spitzt sich die Lage nicht nur für die Bevölkerung zu: Die unterirdische Natur holt sich das Wasser zurück und zerstört dabei ein Weltkulturerbe.

«Ein Betonraumschiff»

Für Schorsch Kamerun, den Sänger der Goldenen Zitronen, war die Austragung des G20-Gipfels in Hamburg ein arroganter Entscheid. Er fordert aber auch eine stärkere Beschäftigung mit der Mystik der Gewalt.

Rebellische Stadt

Jenseits der Selbstinszenierung von Autonomen zeichnete die Proteste eine ungeahnte Lebendigkeit aus. Was die Linke daraus lernen kann.

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