Der tropische Stalinist und die esoterische Poetin

Wie der einstige sandinistische Guerillero Daniel Ortega und seine Frau Rosario Murillo das Land nach ihren Interessen zurechtgebogen haben – und warum sie noch lange regieren werden.

«Übrig sind nur die Romantiker»

Vor drei Jahren sind Millionen TürkInnen gegen ihre Regierung auf die Strasse gegangen. Was tun diese Menschen heute? Drei Gezi-AktivistInnen erzählen.

Tausende gegen die schwarze Schlange

Der US-Bundesstaat North Dakota wurde in den letzten Jahren dank Fracking zum Eldorado der Ölindustrie. Doch jetzt droht ein Fiasko: Das Geschäft lahmt – und Tausende Indigene blockieren den Bau einer wichtigen Pipeline.

Mission Mittelmeer

WOZ-Redaktorin Noëmi Landolt begleitet während zweier Wochen die Crew des Schiffs Sea-Watch 2 bei deren Einsatz auf dem Mittelmeer. Die Sea-Watch leistet Nothilfe für in Seenot geratene Flüchtlinge und ist zurzeit zwischen Malta und den libyschen Hoheitsgewässern unterwegs. Landolt führt in dieser Zeit ein Onlinelogbuch.

Dort, wo Moskau weit weg ist

Weil das Verhältnis zum Westen zurzeit ziemlich schlecht ist, propagiert die russische Regierung lautstark eine «Wende nach Osten». Doch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und China sind alles andere als einfach. Ein Besuch an der Grenze.

Und für einmal hält das Schweigen nicht

Sexuelle Belästigung, Affären mit Untergebenen, sektiererische Methoden: Wie es zum Abgang des Leiters der Unia Zürich kam – und wieso die grösste Gewerkschaft des Landes ein massives Problem mit ihrer Betriebskultur hat.

Die Opposition wartet im Baltikum

Zahlreiche russische RegimekritikerInnen sind seit der letzten Dumawahl nach Litauen geflohen. So einig sie sich in der Ablehnung der Regierung sind, so gespalten sind sie bei ihren Plänen für die Zukunft. Zu Besuch bei drei DissidentInnen.

«Wir wurden im Stich gelassen»

Gegen 500 Millionen Franken fehlen in den nächsten Jahren in der Luzerner Staatskasse, und ein Sparpaket jagt das nächste. Den höchsten Preis bezahlen die Behinderten. Am 25. September stimmen die LuzernerInnen darüber ab, ob es so weitergehen soll.

Wenn die Mafia den Staat übernimmt

Der WOZ vorliegende vertrauliche Ermittlungsakten zeigen: Der vor einem Jahr entmachtete Präsident Otto Pérez Molina war der Kopf einer Verbrecherbande, der es immer nur darum ging, den Staat Guatemala auszunehmen. Die Anklageerhebung gegen ihn ist ein Sieg der reformierten Justiz und der protestierenden Bevölkerung – sowie ein Signal an ganz Lateinamerika.

«Hier geht alles rückwärts»

Er werde Indien in sechzig Monaten stärker umkrempeln als die vorigen Regierungen in sechzig Jahren, hatte Ministerpräsident Narendra Modi bei seinem Amtsantritt im Mai 2014 gesagt. Bald ist die Hälfte der fünfjährigen Amtszeit vorbei – und Modi erfährt allmählich Widerspruch.

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